Im Zentrum der Behandlung stehen - vor einer evtl. medikamentösen Therapie - folgende Punkte:
Miteinbeziehen der Partnerin/ des Partners (das ernsthafte Auseinandersetzen mit der "Störung" und das gemeinsame Herangehen an das Problem führt in einigen Fällen bereits zum Erfolg und unterstützt alle weiteren Maßnahmen positiv)
Erfolgsdruck minimieren (erster Schritt: Sex ohne Geschlechtsverkehr)
Junge Männer: teilweise deutlich verzögerte Ejakulation nach vorangegangener "präventiver" Ejakulation. Diese "vorbeugende" Maßnahme ist zumindest bei unter 50-jährigen Männern einer pharmakologischen Therapie vorzuziehen.
Für die meisten Fälle von Vorzeitige Ejakulation kommt als Sexualtherapie vor allem eine Sensibilisierung für den Ejakulationszeitpunkt in Frage.
Über verschiedene Techniken sollen die betroffenen Männer lernen, den Prozess bis zu dem Zeitpunkt, der als Point of no return bekannt ist, wahrzunehmen und ihn zu beeinflussen.
Vor allem die Squeeze- und die Stopp-Start-Methode nach Masters und Johnson haben sich in der Behandlung bewährt, auch diese sind allerdings nicht unumstritten.